Fotonotiz

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See U
(Olympus E-520; Zuiko 50mm; f2.0 / 1/5; ISO 100)



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OM-D - erste Versuche
(Olympus OM-D; M.Zuiko 12-50mm)

OM-D
(Olympus OM-D; M.Zuiko 12-50mm)

OM-D - erste Versuche
(Olympus OM-D; M.Zuiko 12-50mm)

OM-D - erste Versuche
(Olympus OM-D; M.Zuiko 12-50mm)



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Die Aufnahmen oben habe ich bei einem Ausflug mit einer von acht heute noch flugfähigen JU-52 (ein Passagierflugzeug aus den 30er Jahren) gemacht. Das sind wohl keine „guten” Fotos (weil sie letztlich dabei versagen, etwas über die Erfahrung zu erzählen, was es bedeutet, tatsächlich zu fliegen). Sie sind aber hoffentlich wenigstens technisch OK.

Mehr Informationen zur Geschichte der Ju 52 D-AQUI gibt es hier.

Dort findet sich auch das Foto unten, das – endlich – eine Geschichte erzählt:

(Foto: Freunde der Lufthansa Ju 52 e.V.)



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500er Test
(Olympus OM-D; Walimex 500mm@1/6:3)

500er Test
(Olympus OM-D; Walimex 500mm@1/6:3)

Ich experimentiere gerade mit einem Objektiv im extremen Zoombereich. Die Fotos oben habe ich von meinem Balkon aus gemacht, als es „gegen” das abendliche Sonnenlicht regnete – also aus einer recht alltäglichen Situation, für Hamburger Verhältnisse.

Ein 500er Zoomobjektiv bietet eine merkwürdige Perspektive: ein extrem eingegrenztes Blickfeld, das einher geht mit einer ebenso massiv eingeschränkten Tiefenschärfe. Scharf sind hier nur ganz wenige Details, obwohl die Umgebung davor und dahinter keineswegs farblos oder uninteressant wirkt (wirken kann - wenn das Foto richtig ist).

Aufnahmen, wie die oben, waren in den 80er Jahren wesentlich einfacher zu haben. Es gab keinen Autofocus (der u.a. mit dem Walimex nach wie vor nicht zur Verfügung steht – bei solchen Objektiven muß man immer noch manuell scharf stellen), dafür aber Hilfen im Display der Spiegelreflex, die das manuelle Scharfstellen unterstützten.

Heute hat man es mit einem digitalen Sucher zu tun, der zwar Millionen Farben darstellen kann, in einer millionenfachen Auflösung im Display; der dennoch nicht recht mit dem simplen – analogen – Konzept mithalten kann, daß man durch den Sucher das Motiv über einen Spiegel in dessen voller Komplexität ansehen kann.

Die Fotografie ist heute weit komplexer/komplizierter als vor dreißig Jahren, als ich meine erste Spiegelreflex-Kamera gekauft habe; mit weit mehr Möglichkeiten für einen Amateur wie wie mich; mit deutlich mehr/weniger Eingangsschranken, bevor man zu erwähnenswerten Ergebnissen kommt (sofern man sich das Equipment leisten kann); mit sehr anderen Ergebnissen als vor dreißig Jahren.



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Die Fotos oben sind Schnappschüsse, die teilweise im Gehen entstanden sind; trotzdem habe ich einige Zeit investiert, sie mit Photoshop nachzuarbeiten. Das sind das keine Shots, die ich ästhetisch für besonders gelungen halte – sie sollen eine politische Aussage transportieren. Dabei habe ich keine Ahnung, ob es mir gelungen ist, daß man dies den Fotos ansieht (wie zB., daß das sich küssende Paar im dritten Foto größer ist als die Hochhaustürme im Hintergrund; usf.).



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Die JPEG-Engine der Canon 6D ist bemerkenswert. Im RAW-Format sieht ein erstes Testfoto so aus:

Die Engine in der 6D baut daraus ein JPEG, das auf den ersten Blick deutlich besser aussieht:

Nachdem ich ein wenig Aufwand in die Entwicklung des Fotos (ausgehend vom RAW-Format) mit Photoshop investiert habe, bekomme ich ein Ergebnis, das dem der „Kamera-Intelligenz” deutlich überlegen ist:

Ich finde das gleichermaßen enttäuschend (wenn man eine sauteure Kamera anschafft, sollte die gefälligst in der Lage sein, automatisch beste Resultate zu produzieren) wie befriedigend (selbst eine semi-professionelle Kamera bekommt es nicht hin, mein Auge vor dem Computerbildschirm zu ersetzen, und zwar selbst dort, wo es nur um Qualität der Abbildung geht – von ästhetischen Kriterien, etwa dem Umgang mit Unschärfe und Tiefenwirkung, ganz zu schweigen).

Um nicht falsch verstanden zu werden: die 6D ist eine ganz fantastische Kamera (Stichwort: Vollformat-Sensor, in einem einigermaßen bezahlbaren Gerät). Ich habe lange von einem Werkzeug geträumt, mit dem man Tiefen(un)schärfe so realisieren kann wie in den „alten Tagen“. Anfang der 1980er-Jahre hatte ich eine kleine (Spiegelreflex-)Nikon, für die es auch ein – richtig teures – 50mm/1:1.4 Objektiv gab, das damals für mich unerschwinglich war. Heute kann man sich das – und nur im Zusammenspiel mit einer Vollformat-Sensor-Kamera macht das Sinn – auch leisten.

Ich finde es spannend, daß man – damals wie heute – einen Menschen hinter der Linse braucht, um die Technik dazu zu überreden, ein überzeugendes Resultat zu liefern. Die JPEG-Engine in der 6D ist Stand der Technik – ich jedoch, mit ein wenig Handarbeit und mit der Unterstützung von Photoshop, kann deren Ergebnisse locker übertreffen.

Das ist kein Argument gegen die Leistung der 6D; und auch keine Angeberei mit meinen Fähigkeiten im Umgang mit Kamera plus Bildbearbeitung am Computer.

In meiner Sammlung von Argumenten gegen die Möglichkeit/Idee von „künstlicher Intelligenz“ ist das jedoch ein recht gutes Stichwort.

2 Kommentare

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(Canon 6D; Lens Baby Composer Pro: ein tilt-shift-Objektiv; minimale Nachbearbeitung in Photoshop)



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(Canon 6D; EF135mm f/2L USM; ISO 100; 2.0/160; Flashlight)



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(Canon 6D; Canon EF 135mm f/2.0)



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(Flickr-Link)

(Canon 6D; EF 70-200mm f/2.8)



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